Weihnachtliches Konzert
für Flöte, Harfe und Orgel

bei Kerzenschein

Sebastian Wittiber, Flöte
Erik Nielsen, Harfe
Martin Lücker, Orgel




Programm:

W. A. Mozart Fantasie f-moll
für Orgel
KV 608

J. S. Bach Sonate Es-Dur
für Flöte und Harfe
BWV 1030

Vier Weihnachtschoräle
aus dem „Orgelbüchlein"

F. Poulenc Sonate für Flöte und Orgel

J. S. Bach Pastorale F-Dur
BWV 590

A. Adam Variationen
„Ah, vous dirai-je Maman
für Flöte und Harfe


P A U S E


J. S. Bach Präludium und Fuge D-Dur
BWV 532

C. Debussy Deux Danses
für Harfe und Orgel

W. A. Mozart Konzert C-Dur
für Flöte, Harfe und Orgel
KV 299

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Biographien:

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Sebastian Wittiber
wurde in Frankfurt als Sohn einer Künstlerfamilie geboren und so begann seine musikalische Förderung bereits in der frühesten Kindheit.
Er war Mitglied des Hessischen Landesjugendorchesters und des Jugendorchesters der Europäischen Gemeinschaft unter Claudio Abbado, studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main bei Prof. Vladislav Brunner und war u.a. 1. Preisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“.
Im Alter von 21 Jahren wurde er 1989 festes Orchestermitglied des Sinfonie Orchesters des Hessischen Rundfunk, zunächst in der Position als stellvertretender Soloflötist, seit 1999 als 1.Solo – Flötist.
Seine vielseitigen kammermusikalischen Aktivitäten umfassen Solokonzerte mit dem HR Sinfonie Orchester Frankfurt, sowie CD-Einspielungen. Neben zahlreichen Konzerterfolgen mit Flöte und Harfe ist er auch im Antares-Ensemble, dem Holzbläseroktett des HR Sinfonie Orchesters tätig, das seit 1998 bei großen Festivals wie dem Rheingau Musikfestival und den Niedersächsischen Musiktagen erfolgreich zu Gast ist.
Zudem spielte er im Jota Bläser-Quintett dem Maalot Bläser-Quintett und als 1.Solo Flöte im Sinfonie Orchester des WDR, des BR, des Mahler Chamber Orchestra und bei den Berliner Philharmonikern.
Seit Sommer 2007 ist er zusätzlich Mitglied im Orchester der Bayreuther Festspiele
Solistisch arbeitete er u.a. mit Eliahu Inbal, Karl-Heinz Stockhausen, Christopher Hogwood und Matthias Pintscher zusammen und trat erfolgreich im In- und Ausland auf.
Ausserdem ist Sebastian Wittiber seit 1999 Lehrbeauftragter für Flöte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main.


Erik Nielsen,
geboren 1977 in Council Buffs, Iowa/USA, arbeitet seit der Spielzeit 2002/ an der Oper Frankfurt als Solorepetitor in verschiedenen Arbeitsbereichen. So leitet er erstmals im Dezember 2002 das Orchester der Oper im Konzert. Seit 2003 ist er Assistent des Generalmusikdirektors und hat seitdem "La Clemenza di Tito", "Curlew River", "Le Nozze di Figaro" dirigiert. In dieser Spielzeit ist er verantwortlich für die Wiederaufnahme von "Le Nozze di Figaro" und zusätzliche Vorstellungen von "Die Entführung aus der Serail" und "Tosca".
2005 war Nielsen Assistent von Christoph Eschenbach in einer Bob Wilson Produktion des „Ring“ am Pariser Théâtre du Châtelet, im Sommer 2007 dirigierte er Orchesterkonzerte in Tanglewood, der Sommerresidenz des Boston Symphony Orchestra, und assitierte James Levine in "Don Carlo". Für den Sommer 2008 wurde er bereits wieder als Dirigent nach Tanglewood eingeladen.
Zuvor war Erik Nielsen als Harfenist Stipendiat der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker. Bevor er 2001 von den Staaten nach Berlin umzog, studierte er Harfe und Oboe an der Juilliard School und später Dirigieren bei Otto-Werner Mueller am Curtis Institute.
Als Dirigent gab er sein europäisches Debüt mit dem Orchestre de chambre de Genève in der Genfer Victoria Hall. Im gleichen Jahr folgten Engagements mit dem Orchestre Pasdeloup (Paris) im Théâtre des Champs-Elyseés und dem Orchester der Oper Frankfurt. In 2003/04 hat er das Ensemble Modern in Frankfurt und in Brüssels (Ars musica) dirigiert. Er hat mit verschiedenen amerikanischen Festivalorchestern gearbeitet, darunter z.B. Tanglewood Music Center Orchestra, New World Symphony (Miami), American Academy of Conducting (Aspen), World Youth Symphony Orchestra (Interlochen), und Youth Symphony of Kansas City.
Als Pianist hat er bislang vier CDs mit Elaine Douvas (erste Oboistin an der Met Opera) eingespielt, und konzentrierte sich bereits sehr früh auf die Bereiche Partiturspiel und Liedbegleitung.
Als Harfenist spielte er mit den New Yorker und Berliner Philharmonikern sowie an der Metropolitan Opera.
1999 gewann er den zweiten Preis des dritten Internationalen Harfenwettbewerbs "Lily Laskine" in Deauville (Frankreich).
Von 1997 bis 2001 unterrichtete er an der Juilliard School die "pre-College"-Abteilung im Fach Harfe.
Als Oboist spielte Erik Nielsen zahlreiche Produktionen an der Met Opera und trat als Solist mit dem Juilliard Kammerorchester (Lincoln Center), der Kansas City Symphony und der South Dakota Symphony auf.
Schießlich hat Erik Nielsen verschiedene Klavierauszüge zeitgenössischer Werke verfasst, u.A. für John Corigliano, Richard Danielpour, Augusta Read Thomas (erschienen bei Schirmer, New York) und Matthias Pintscher (im Bärenreiter-Verlag).


Martin Lücker,
dem die kanadische „La Presse“ den „Atem eines großen Organisten“ und die „Stuttgarter Nachrichten“ „hinreißende Emotionalität“ attestieren, zählt er längst zu den profiliertesten Organisten unserer Zeit. Johann Sebastian Bach ist für ihn so etwas wie der Fokus seiner vielfältigen musikalischen Erfahrungen – ob als Korrepetitor und Kapellmeister an den Opernhäusern Detmold und Frankfurt/Main, ob als Bearbeiter von Bachs „Kunst der Fuge“ für Blechbläserensemble – , sein Orgelrepertoire reicht aber weit darüber hinaus und schließt die Alte Musik und die großen Orgelwerke des 19. Jahrhunderts ebenso ein wie das gesamte 20. Jahrhundert.
Ausgebildet u.a. in Wien durch den legendären Anton Heiller legten in den frühen 70er Jahren vier Preise bei Internationalen Orgelwettbewerben den Grundstein für eine umfassende Karriere als Konzertorganist, Juror, Lehrer bei Meisterkursen und Herausgeber.
Martin Lückers außergewöhnliche Musikerpersönlichkeit ist auf mehreren CDs dokumentiert, darunter „Das spekulative Spätwerk“ und „Eine Weimarer Tonleiter“ in der Edition Bachakademie des Hänssler-Verlages, deren neue interpretatorische Sichtweise für lebhafte Diskussion sorgte.
Martin Lücker hat eine Professur für Orgel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main inne und ist Organist an St. Katharinen.


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